Texte

"im neonlicht wirkt dein gesicht so fahl, die hände schmal,
die rahmen deiner augen wie aus schwarzem kajal;
stell dir vor wir zwei am strand, spielen mit dem heißen sand
deine augen wie die einer frau, so schön wie das meer,
so tief und so blau"

J.B.G.


"es erwacht mit der entspannung und nähert sich in dichtem qualm,
es kommt rein und glücklich in seiner eigenwilligkeit
fordert, flattert und gefällt, wächst sich aus und lebt"

J.B.G.


"wie kann man hier nur leben und sich die misstände anschaun,
wie kann man nur reden und keinen Widerstand aufbaun?
die schultern zu heben und sich abzuwenden,
das ist wie briefe zu schreiben und sie nicht abzusenden"

J.B.G.


"stur und getrieben, war zu keiner zeit ein faulpelz
doch im business hast du nur eine chance, wenn du klein beigibst und dein maul hältst,
bis das feuer nicht mehr brennt und das gold nicht mehr glänzt,
der bunte vogel gleicht ner fetten henne, die um ihr leben rennt"

J.B.G.


"er ist der staub und die erde aus der du entstehst, er ist die sünde, die du täglich begehst
er ist der rauch und die asche zu der du verbrennst, er ist der irrweg, in den du dich täglich verrennst; gott ist die sehnsucht nach dem ewigen leben, mit all den menschen, die wir so sehr lieben, er ist das licht und der schatten, er ist das abendrot,
gott ist die liebe, die angst und der tod"

J.B.G.