ein teil von mir

so hoch geflogen, so tief gefalln
die träume verloren, auf den boden geknallt
hast aufgehört zu kämpfen, nicht mehr an dich geglaubt
hast dich gefragt, wie hat ein liebender gott so ne welt gebaut

vom wind hinaufgetragen, weht die asche übers meer
wir warn verdammt nah am ziel, verdammt nah dort wohin ich will
du warst ein teil von mir
vom wind hinaufgetragen, weht die asche übers meer
über brücken gegangen, in den tücken des lebens gefangen
du warst ein teil von mir

im neonlicht wirkt dein gesicht so fahl, die Hände schmal
die rahmen deiner augen wie aus schwarzem kajal
stell dir vor wir zwei am strand, spielen mit dem heißen sand
deine augen wie die einer frau, so schön wie das meer, so tief und so blau
wir wollten rastlos wirken, nicht schamlos vergehn
wehrlos lieben, strukturen verschieben, so unglaublich schön
da war zeit ohne ende, am ende war keine zeit
die dich und mich einschließt, in ihrer unentrinnbarkeit

Text: J.B.G. Musik: Dominique